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Generalistische Pflegeausbildung
Herausforderungen für Praxisanleiter in 2024
und meine Unterstützung in 07/2024
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Für gute Pflege mit Herz und Verstand
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Praxisanleiter sind jeden Tag gefordert, für die Auszubildenden ein Vorbild zu sein.
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Sehr geehrte Praxisanleiter und Leitungen von Einrichtungen der Pflege,
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für diese Vorbildfunktion möchte ich heute ein "Stiefkind-Thema" aufgreifen
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Der Expertenstandard "Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz" (Übersicht) , entlassen im Workshop des DNQP im April 2019, scheint untergegangen zu sein
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- in der Einführung der indikatorengestützten Instrumente und Verfahren für die Qualitätsprüfungen gem. § 113b SGB XI, beginnend 01.10.2019, pandemiebedingt verlängert bis 31.12.21.
- und die Pandemie ab Frühjahr 2020 kam dann noch dazu.
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Es ist also noch nichts aus dem Expertenstandard so richtig umgesetzt. Und es begann so hoffnungsvoll: die Anmeldungen zur Workshop-Entlassung in Osnabrück gingen durch die Decke, der Campus der Hochschule Osnabrück platzte aus allen Nähten, selbst die Stadthalle von Osnabrück war schnell gefüllt.
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Eine der Forderungen für gute Pflege bei Demenz des Expertenstandards.
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Meine Einzelseminarbuchungen zeigen, dass der verständnisvolle Umgang mit Menschen mit Demenz noch immer ein anhaltendes Thema auch in 2024 ist.
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Bei jedem Seminarbeginn frage ich in der Runde nach dem Expertenstandard, das wird immer abgenickt. Nächste Frage von mir, was wird umgesetzt? Ich ernte Schweigen und Unsicherheit.
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Manchmal sagt jemand "wir validieren". Weitere Nachfrage meinerseits ergibt meist, dass damit "Wertschätzung" gemeint ist und nicht die 14 Kommunikationstechniken von Naomi Feil (ein Besuch bei einer Großveranstaltung gibt die Idee, wie es gehen könnte, jedoch nicht das Anwenderwissen)
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Frage ich nach Einführung der Verstehenshypothese, ernte ich Fragezeichen auf der Stirn.
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Dabei ist diese Vorgehensweise zum Erreichen einer Verstehenshypothese effektiv, gibt Verständnis und Lösungsmöglichkeiten, stärkt das Teamgefühl und macht detektivische Freude.
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- ein Teammitglied nutzt die Formulierungen der Krankenbeobachtung, um ein Verhalten einer/s Bewohners/Bewohnerin im Rahmen einer Fallstudie im Team vorzustellen, die auf den ersten Blick nicht erklärbar ist
- jede(r) Zuhörer gibt einen Gedanken dazu zum vermutlichen Motiv des Verhaltens. Alle Informationen, die ein Teammitglied hat, werden somit allen zur Kenntnis gebracht.
- Entweder wird damit das Verhalten schon erklärbar oder alle Teammitglieder focussieren sich neu für Ihre Krankenbeobachtung und es wird eine neue Runde zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt.
- somit finden oft nicht-alltägliche Verhaltensweisen zu nicht-alltäglichen Lösungen und das Team geht anders mit den speziellen Verhaltensweisen des Betroffenen um
- ggf. stoppt das (herausfordernde) Verhalten komplett, weil der/die BewohnerIn "gehört und verstanden" wurde.
- es ist ein magisches Instrument
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Deshalb möchte ich Praxisanleiter in der Verstehenshypothese lt. Expertenstandard anleiten, damit sie Auszubildende gleich am Berufsanfang richtig begleiten können. Im Rahmen der Vorstellung aller Expertenstandards am 2. Tag 2024 ist das eine der praktischen Übungen.
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Die Verstehenshypothese - ein Weg in die Welt der Demenz
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Mit der Verstehenshypothese die Welt der Demenz betreten Die Arbeit mit Menschen mit Demenz ist eie sehr wichtige Dienstleistung am Menschen. Sie verlangt Geduld, Gelassenheit, Humor und den Willen andere Menschen so zu versorgen, dass jeder Dienst, jeder Kontakt mit dem Gefühl beendet wird, alles Wichtige getan zu haben. Da Handlungsleitlinien für den Umgang mit Menschen mit Demenz schon lang …
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Praxisanleiter sind ein Gewinn für Einrichtungen der Pflege
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Praxisanleiter in der Pflege schultern die Betriebsverantwortung für eine gute generalistische Pflegeausbildung. Sie sind Wissensquelle, Vorbild und empathische Azubi-Versteher, sind unentbehrlich für die Einrichtung, für Patienten und Bewohner, letztendlich für unsere Gesellschaft. So wichtig für die Pflege mit chronischem Personalmangel, schwierigem Ruf zum Thema "Berufsattraktivität und Familienplanung" und anhaltendem Personalwechsel. Auszubildende in der Einrichtung haben sich schon für die Pflege …
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Sie sind Praxisanleiter und suchen einen Auffrischungskurs online für 24 UEs?
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oder Ihnen/Ihrem Praxisanleiter fehlen noch einzelne Tage?
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Kein Problem, schauen Sie in meine Liste, noch stehen 7 Termine für Praxisanleiterkurse zur Auswahl.
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mein neues Programm 2024 und 3 Tage nach den Wünschen meiner Kunden
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mailen Sie mich an, info@horvath-pflege.com, ich freue mich darauf
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und zum Schluß - mein Tipp - Vorstellung
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Lehrmethoden in der Erwachsenenbildung
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Die Leittextmethode
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- zeitintensiv nur für den ersten Aufbau, ab dann lohnt es sich, da die Unterlagen nur verändert werden müssen, wenn Verbesserungsbedarf während der ersten prakt. Übung sichtbar wird
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Anhand der Leittextmethode kann ein Azubi komplexe Projekte bearbeiten. Der Ausbilder gibt dem Azubi hierfür nur einen roten Faden in Form eines Leittextes, nicht jedoch irgendwelche Lösungsmöglichkeiten vor.
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Im Vorfeld verfasst der Ausbilder den Leittext und führt den Azubi in die Aufgabe ein. Wichtig ist natürlich auch, dass der Ausbilder dem Azubi notwendiges Grundwissen vor Aufgabenstellung vermittelt hat.
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Gesetzestexte eignen sich z.B. perfekt für diese Methode "Rechte und Pflichten des Ausbildungsbetriebs/Rechte und Pflichten des Auszubildenden"
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Die Leittextmethode fördert eigenständiges Denken, aktive Beteiligung und Diskussion unter den Lernenden. Sie ist darauf ausgerichtet, das kritische Denken, die Problemlösungsfähigkeiten und die Fähigkeit zur Zusammenarbeit zu entwickeln.
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Auswahl des Themas oder Problems: Der erste Schritt besteht darin, ein relevantes Thema oder Problem zu wählen, das die Lernenden bearbeiten sollen. Dieses Thema kann sich auf verschiedene Bereiche beziehen, sei es in der Pflegepraxis, in der Ausbildung oder in anderen Fachgebieten.
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Entwicklung des Leittextes: Auf der Grundlage des gewählten Themas oder Problems erstellt der Lehrende oder Moderator einen Leittext. Der Leittext besteht aus strukturierten Fragen, die das Denken und die Diskussion der Lernenden lenken sollen. Diese Fragen sind so formuliert, dass sie die Lernenden dazu anregen, das Thema gründlich zu analysieren und verschiedene Aspekte zu berücksichtigen.
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Präsentation des Leittextes: Der Leittext wird den Lernenden vorgelegt. Er kann in schriftlicher Form, als Präsentation, in Form eines Diskussionsleitfadens oder anderer geeigneter Methoden präsentiert werden. Die Lernenden erhalten klare Anweisungen, wie sie mit dem Leittext umgehen sollen und welche Schritte sie unternehmen müssen.
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Selbstständige Arbeit der Lernenden: Die Lernenden arbeiten eigenständig mit dem Leittext. Sie lesen die Fragen sorgfältig, analysieren das Thema oder Problem, recherchieren gegebenenfalls Informationen und denken über mögliche Lösungen oder Antworten nach.
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Gruppendiskussion oder Reflexion: Nachdem die Lernenden Zeit hatten, den Leittext eigenständig zu bearbeiten, folgt eine Phase, in der sie sich in Gruppen zusammensetzen oder in einer Klassen-/Lernumgebung versammeln, um ihre Gedanken, Antworten und Lösungen zu diskutieren. Dies fördert den Austausch von Ideen und ermöglicht es den Lernenden, verschiedene Perspektiven zu hören.
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Zusammenfassung und Schlussfolgerung: Der Lehrende oder Moderator schließt die Aktivität ab, indem er die wichtigsten Erkenntnisse zusammenfasst, die während der Diskussionen und Reflexionen aufgekommen sind. Es werden Schlussfolgerungen gezogen und gegebenenfalls neue Fragen gestellt, um das Verständnis weiter zu vertiefen oder weitere Überlegungen anzustoßen.
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Durch die Mehrfachnutzung des Themas für Auszubildende lohnt sich die Arbeitszeit für den Aufbau der praktischen Übung.
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Alles Gute - bis zum nächsten Mal
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