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»Schwierige« Bewohner verständnisvoll begleiten

Der empathische Umgang mit Persönlichkeitsveränderungen und -störungen im Alter im integrativen/ teilintegrativen Pflegekonzept

Menschen mit dementiellen Veränderungen, z.B. mit Altersdemenz und nicht demente Menschen leben auf einem Wohnbereich zusammen im integrativen oder teilintegrativen Pflegekonzept. Diese Form der Betreuung hat viele Vorteile für die Bewohner, wird von Mitarbeitern jedoch häufig als sehr konfliktreich erlebt. Denn es stellt besondere Herausforderungen an die Kommunikationsfähigkeiten für Pflegekräfte und Alltagsbegleiter.

Anleitung zur Einsicht in eigene Verhaltensweisen, Appell an ein Verständnis für die mentalen Einschränkungen von Mitbewohnern, Korrektur von Verhalten: Mit all diesen traditionellen und gewohnten Formen einer eher erzieherischen Herangehensweise kommen wir sehr schnell an unsere Grenzen. Im Gegenteil: Wir fördern damit eine aggressive Stimmungsentwicklung.

Um hier grundlegende Veränderungen möglich zu machen, ist der wichtigste Hinweis für eine empathische Grundhaltung:

„Es gilt die Erlebniswelt des Betreuten und nicht die des Betreuers.“

Detaillierte Seminarbeschreibung

Organisatorisches


Seminatitel: „Schwierige“ Bewohner verständnisvoll begleiten
Zielgruppe: Alle Mitarbeiter
Dauer: 1 Tag
Ideale Gruppengröße: 16 Personen
Methoden: Präsentation und Vortrag, Interaktion mit der Gruppe zum Thema, Erfahrungsaustausch und Analyse von Einzelsituationen, Visualisierung, Arbeit anhand von Fallstudien, praktische Übungen und situiertes Lernen mit dem Ziel Transfer an den Arbeitsplatz

Seminarinhalte

  • Der Umzug in eine Pflegeeinrichtung als Lebensabschnittsaufgabe
  • Charakterneurosen/Persönlichkeitsstörungen, die im höheren Lebensalter offensichtlicher werden
  • Grundlagen verständnisvoller Kommunikation, das richtige Wort zum richtigen Zeitpunkt
  • respektierende, akzeptierende und wertschätzende Betreuung für Menschen mit herausfordernden Verhalten
  • Verbale Deeskalation und friedvolle Lösungsmöglichkeiten für kritische Situationen, Aggression vorbeugen
  • Möglichkeiten der biografischen Beschäftigungstherapie und Tagesstrukturierung für die Gruppen- und Einzelbetreuung
  • Pflege- und Betreuungsplanung: nur geplante Pflege lässt sich einheitlich umsetzen. Fallbesprechungen und Pflegeplanung sind daher Basis der Arbeit
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