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Gedächtnistraining und 10 -Minuten-Aktivierung

Da war doch noch …

„Wer rastet, der rostet“ – eines von vielen Sprichwörtern, die wir in der Altenpflege beim Gedächtnistraining in Verbindung mit Bewegungsübungen (z.B. mit einem großen Luftballon im
Stuhlkreis) nutzen können.
Im Gruppenangebot „Gedächtnistraining“ werden Bewohner in Pflegeeinrichtungen in der Gruppe gefördert. Auf spielerische Art und Weise werden erwachsengerechte Übungen durchgeführt, die die Leistung des Kurz- und Langzeitgedächtnisses erhalten und wenn möglich verbessern. Erfahrungen, Erinnerungen sollen dabei ausgetauscht, Selbstwertgefühl und Gemeinschaftsgefühl gefördert werden. Gedächtnistraining und 10-Minuten-Aktivierung sind jedoch auch im Einzelkontakt äußerst förderlich. Ein Ziel kann sein, jeden Kontakt für diese Art von Aktivierung zu nutzen. Ganz wichtig ist dabei: es soll Spaß machen, Lachen gehört dazu.

Detaillierte Seminarbeschreibung

Organisatorisches

Seminatitel: Gedächtnistraining und 10-Minuten-Aktivierung
Zielgruppe: Alle Mitarbeiter, die mit Beschäftigungsangeboten betraut sind
Dauer: 1 Tag
Ideale Gruppengröße: 16 Personen
Methoden: Präsentation und Vortrag, Interaktion mit der Gruppe zum Thema, Erfahrungsaustausch und Analyse von Einzelsituationen, Visualisierung, Arbeit anhand von Fallstudien, praktische Übungen und situiertes Lernen mit dem Ziel Transfer an den Arbeitsplatz

Seminarinhalte

  • Alle Wichtigen Kommunikationswerkzeuge für Gruppenleiter auf einen Blick
  • Planung, Durchführung, Evaluation, Dokumentation (PDCA-Zyklus)
  • Einsatz von Materialien für Mitarbeiter der Betreuung
  • Praktische Übungen
    • Gruppenbeschäftigung, -angebote:
      • Gedächtnisspiele, Raten und Rätseln
      • Biografiesche Gesprächskreise: Erinnern und Erzählen
      • Gesellschaftsspiele von früher, Zeitungsrunden, Hörbücher
      • Therapeutischer Tierbesuch u.m.
    • Einzelangebote:
      • Biografisches Arbeiten mittels der klientenzentrierten Gesprächsführung ggf. auch der Validation (Naomi Feil) als Zugangsmöglichkeit
      • Hauptsächlich für den Besuch am Bett gilt:
      • wir nutzen alle Sinne, Sehen, Hören, Fühlen und Riechen von bekannten Alltagsgegenständen zur Stärkung der Wahrnehmung und Aktivierung des Langzeitgedächtnisses.
      • Jahreszeitliche Geschichten, Fabeln und Märchen, Musik und Lieder, die Erinnerungen wecken u.v.m
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