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Pflege, Transfer und Lagerung in Anlehung an das Bobath-Konzept

Pflege, Transfer und Lagerung in Anlehnung an das rehabilitative Betreuungskonzept der Familie Bobath bei Apoplex und/oder anderen Hirnleistungsstörungen

Noch in den 70er Jahren galten hirnverletzte Patienten und Bewohner nach einem Schlaganfall, vor allem bei Hemiplegie, als schwer zu behandeln und wurden oft zu Pflegefällen. Dank der jahrelangen sorgfältigen Entwicklung des Pflege- und Betreuungskonzepts der Familie Bobath haben sich die Chancen für die Patienten heutzutage grundlegend verändert.

Das Bobath-Konzept berücksichtigt die individuellen Möglichkeiten eines Bewohners, seine Ressourcen und bezieht diese unter Anwendung der über viele Jahre entwickelten Leitlinien und Prinzipien in die therapeutische Pflege mit ein.

Es stellt eines der besten, erfolgreichsten und weltweit anerkanntesten ganzheitlichen Behandlungskonzepte für Hemiplegiker und andere Hirngeschädigte dar. Grundlage der Übungen sind von der Kinästhetik entlehnt.

Detaillierte Seminarbeschreibung

Organisatorisches

Seminatitel: Pflege, Transfer und Lagerung
in Anlehnung an das rehabilitative Betreuungskonzept der Familie Bobath bei Apoplex und/ oder anderen Hirnleistungsstörungen
Zielgruppe: Alle Mitarbeiter in der Pflege
Dauer: 1 Tag
Ideale Gruppengröße: 16 Personen
Methoden: Präsentation und Vortrag, Interaktion mit der Gruppe zum Thema, Erfahrungsaustausch und Analyse von Einzelsituationen, Visualisierung, Arbeit anhand von Fallstudien, praktische Übungen und situiertes Lernen mit dem Ziel Transfer an den Arbeitsplatz

Seminarinhalte

  • Überblick für die Möglichkeiten der Unterstützung nach dem Bobath-Konzept
  • Förderung der Aktivitäten des täglichen Lebens für Menschen mit Bewegungseinschränkungen
  • Vorstellung der Möglichkeiten von Lagerung, Handling und Gestaltung der Umgebung nach den Prinzipien des Bobath-Konzeptes
  • Möglichkeiten zur Einübung wichtiger Handgriffe und Anleitung von Patienten
  • viele praktische Basisübungen aus der Kinästhetik für Lagerung, Transfer und Handling
  • Transfer und Mobilisation als Sturzprophylaxe
  • Variationsmöglichkeiten entsprechend der körperlichen (und geistigen) Einschränkungen unserer Betreuten
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