Home > Seminar > Eingliederung > Ernährungsmanagement zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege | Expertenstandard

Ernährungsmanagement zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege | Expertenstandard

Gemäß dem Expertenstandard des DNQP und dessen Dokumentation

Sicherstellen einer angemessenen, gesunden Ernährung ist eine Kernaufgabe von Pflege und Betreuung. Essen und Trinken sind menschliche Grundbedürfnisse und spielen daher
eine zentrale Rolle für Gesundheit und Wohlbefinden. Kranke und pflegeabhängige Menschen können sich oft nicht alleine angemessen ernähren und benötigen daher besondere Unterstützung. Findet keine adäquate Unterstützung statt, droht Mangelernährung. (Auszug Präambel des Expertenstandards des DNQP)

Gemäß den Anforderungen der Behindertenhilfe werden für jede Einrichtung individuell und nach Absprache mit dem Qualitätsmanagement, alle wichtigen Schritte nach den Empfehlungen des DNQP angepasst und mit den Mitarbeitern eintrainiert.

Detaillierte Seminarbeschreibung

Organisatorisches

Seminatitel: Ernährungsmanagement zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege
Zielgruppe: Pflegekräfte und Mitarbeiter der Heilerziehungspflege, Führungskräftetraining
Dauer: 1 Tag
Ideale Gruppengröße: 16 Personen
Methoden: Präsentation und Vortrag, Interaktion mit der Gruppe zum Thema, Erfahrungsaustausch und Analyse von Einzelsituationen, Visualisierung, Arbeit anhand von Fallstudien, praktische Übungen und situiertes Lernen mit dem Ziel Transfer an den Arbeitsplatz

Seminarinhalte

  • Vorstellung des Nationalen Expertenstandards des DNQP
    • Rechtliche Einordnung, vom Expertenstandard zum Pflegestandard
    • Entstehung und Hintergrund
    • Struktur – Maßnahmenplanung – Zielformulierung
  • Grundlagenwissen Behandlungspflege und Pflegeplanung
    • Essen und Trinken als Teil des Pflegeprozesses
    • Veränderungen im Alter, Ernährungsrisiken
    • Krankenbeobachtung und Screeninginstrumente, Körpergewicht, Body- Maß-Index (BMI-Wert)
    • Prophylaktische Maßnahmen und Evaluation
    • Berechnung des personenbezogenen Flüssigkeitsbedarf
    • Ideen zur Erhöhung der Trinkmenge, Dehydrationsprophylaxe
    • Beratung von Betroffenen und Angehörigen
  • Umsetzung des Expertenstandards in die Praxis
    • Elemente des Expertenstandards
    • Neue wissenschaftliche Erkenntnisse
    • Anforderungen an die Dokumentation
    • Trinkplan, Trinkprotokolle, Trinkhilfen
    • Ermittlung des Ernährungszustandes, MNA u.a.
Das könnte Sie auch interessieren
Praxisanleiter 24-Stunden Auffrischung gemäß §4 PflAPrV
Ganzheitliches Gedächtnistraining für Menschen mit Demenz
Abschied in Würde
Fit und vital im höheren Lebensalter mit Freude