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Sturzlos glücklich! Sturzprophylaxe in der Pflege | Expertenstandard

Sturzprophylaxe gemäß dem Expertenstandard des DNQP und dessen Dokumentation

Jeder Mensch hat ein Risiko zu stürzen, sei es durch Unachtsamkeit oder bei einer sportlichen Betätigung. Über dieses alltägliche Risiko hinaus gibt es Stürze, deren Ursache im Verlust der Fähigkeit zur Vermeidung eines Sturzes liegt und häufig Folge einer Verkettung und Häufung von Risikofaktoren sind.

„Ein Sturz ist jedes Ereignis, in dessen Folge eine Person unbeabsichtigt auf dem Boden oder auf einer tieferen Ebene zu liegen kommt“ (Kellog International Work Group)
Jeder Sturz wird dokumentiert. Stürze zu verhindern gehört zu den wichtigsten Maßnahmen jeder Pflegekraft. (Auszug Präambel des Expertenstandards des DNQP)

Gemäß den Anforderungen der Behindertenhilfe werden für jede Einrichtung individuell und nach Absprache mit dem Qualitätsmanagement alle wichtigen Schritte nach den Empfehlungen des DNQP angepasst und mit den Mitarbeitern eintrainiert.

Detaillierte Seminarbeschreibung

Organisatorisches

Seminatitel: Sturzlos glücklich! Sturzprophylaxe in der Pflege
Zielgruppe: Pflegekräfte und Mitarbeiter der Heilerziehungspflege, Führungskräftetraining
Dauer: 1 Tag
Ideale Gruppengröße: 16 Personen
Methoden: Präsentation und Vortrag, Interaktion mit der Gruppe zum Thema, Erfahrungsaustausch und Analyse von Einzelsituationen, Visualisierung, Arbeit anhand von Fallstudien, praktische Übungen und situiertes Lernen mit dem Ziel Transfer an den Arbeitsplatz

Seminarinhalte

  • Vorstellung des Nationalen Expertenstandards des DNQP
    • Rechtliche Einordnung
    • Entstehung und Hintergrund
    • Struktur – Prozess- und Maßnahmenplanung – Zielformulierung
  • Grundlagenwissen Behandlungpflege
    • Pathophysiologie und Sturzgefahr
    • Veränderungen im Alter
    • Grunderkrankungen, die eine Sturzgefahr begünstigen
    • Krankenbeobachtung und Screeninginstrumente
    • Prophylaktische Maßnahmen und Evaluation
    • Materialien zur Unterstützung bei Sturzgefahr
    • Pflegerische Maßnahmen zur Verringerung der Sturzgefahr
    • Bedarfsgerechte Beratung von Betroffenen und Angehörigen
  • Umsetzung des Expertenstandards in die Praxis, Pflegeplanung
    • Elemente des Expertenstandards
    • Neue wissenschaftliche Erkenntnisse
    • Anforderungen an die Dokumentation
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