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Ich muss jetzt nach Hause, ich muss zu meiner Mama

Wenn sich für Demenzerkrankte Vergangenheit und Gegenwart vermischen. Einführung in die Grundsätze der validativen Gesprächsführung.

Demenzerkrankungen in der Altenpflege empathisch und nicht verwahrend zu begleiten, findet immer mehr Anklang bei allen Beteiligten, Pflegekräften, Angehörigen und Betreuern. Die Erleichterung ist allenthalben spürbar, sobald sich andere Betreuungskonzepte auftun. Wir kennen inzwischen verschiedenste Möglichkeiten, die veränderte Bewusstseinsebene bei dementieller Entwicklung zu erkennen und zu bestätigen, damit der demente Mensch Sicherheit in der Bindung zu uns findet.

Nach Naomi Feil, die Begründerin der „Validation“, zeichnet sich das Stadium II der Demenz vor allem durch folgende Symptome aus:

  • Die Menschen sind Zeit-, Ort-, und Personen-verwirrt. z.B.: Sie suchen, obwohl sie schon 80 Jahre alt sind, ihre Eltern oder verwechseln ihre Angehörigen.
  • Unerledigte Lebensaufgaben aus der früheren, aktiven Lebenszeit melden sich zurück und wollen gelebt werden.

Jede Kontaktaufnahme des dementen Menschen in diesem Stadium kann auch als Suche nach einem eindeutigen „Kümmerer“ als Hauptziel seiner Bemühungen bezeichnet werden.

Detaillierte Seminarbeschreibung

Organisatorisches

Seminatitel: Ich muss jetzt nach Hause, ich muss zu meiner Mama
Zielgruppe: Mitarbeiter der Altenpflege, Betreuungsassistenten, Führungskräfte, die Validation als Kommunikationskonzept kennenlernen wollen
Dauer: 1 Tag
Ideale Gruppengröße: 16 Personen
Methoden: Präsentation und Vortrag, Interaktion mit der Gruppe zum Thema, Erfahrungsaustausch und Analyse von Einzelsituationen, Visualisierung, Arbeit anhand von Fallstudien, praktische Übungen und situiertes Lernen mit dem Ziel Transfer an den Arbeitsplatz

Seminarinhalte

  • Vorstellung verschiedener Pflege-, Betreuungs- und Kommunikationskonzepte vorgestellt, um die Vielfalt der Möglichkeiten aufzuzeigen, die dementiell veränderte Erlebniswelt zu verstehen und fördernd zu begleiten.
  • Der Schwerpunkt liegt auf der Validation von Naomi Feil und einer sorgfältigen Anleitung, die Bindungssuche des dementen Menschen – verbal und nonverbal – empathisch, wertschätzend und sicher zu beantworten.
  • Demenz Ursachen und Verstehenshypothese
  • Die Herausforderungen in der Altenpflege mit validativer Kommunikation annehmen
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