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Das unterstützende Gespräch in der Sterbebegleitung

Sterben und Sterbebegleitung gehörte schon immer zum Alltag in der Pflege.

In den vergangenen Jahren jedoch hat sich ein Wandel vollzogen:
Pfleger und Betreuer der Altenhilfe waren noch nie in solch‘ einem Ausmaß mit dem Thema „Tod und Sterben“ konfrontiert. Zum einen ist die Verweildauer im Krankenhaus gesunken und laut GKV und MDK gilt mehr und mehr die ambulante vor der stationären Versorgung. Das bedeutet dass Menschen erst im Pflegeheim aufgenommen werden, wenn die Einschränkungen eine stationäre Aufnahme notwendig machen.

Damit sind Pfleger und Betreuer der Altenpflege sehr häufig mit Tod und Sterben konfrontiert. Und so rückt Palliativpflege und der Hospizgedanke mehr in den Mittelpunkt – auch in der stationären Altenpflege. Pflegekräfte sind durch ihre Aufgabenstellung dem Patienten sehr nah und sind daher sehr wichtiger Gesprächspartner. Pflegekräfte müssen deshalb – zusätzlich zu ihren häufig sehr körperlich orientierten Aufgaben – spirituelle, sozialpädagogische und seelsorgerische Aspekte übernehmen, um den Sterbenden zu unterstützen und dabei selbst seelisch gesund zu bleiben.

Detaillierte Seminarbeschreibung

Organisatorisches

Seminatitel: Ich sehe Deine Tränen
Zielgruppe: Alle Mitarbeiter der Altenpflege, Betreuungskräfte, Pflegekräfte, Führungskräfte
Dauer: 1 Tag
Ideale Gruppengröße: 16 Personen
Bitte mitbringen:
Flauschige Decke und Lagerungsmittel für eine bequeme Rückenlage sowie warme Socken für alle, die unter kalten Füßen leiden
Methoden: Präsentation und Vortrag, Interaktion mit der Gruppe zum Thema, Erfahrungsaustausch und Analyse von Einzelsituationen, Visualisierung, Arbeit anhand von Fallstudien, praktische Übungen und situiertes Lernen mit dem Ziel Transfer an den Arbeitsplatz

Seminarinhalte

  • Aufteilung der vier Stadien von Schwerstkranken aus der Sicht von Dr. Kübler-Ross
  • Krankenbeobachtung der nonverbalen Kommunikation des Patienten
  • Helfen, Unterstützen und Heilen – Berufsmotivation und Hindernisse für das Gespräch mit dem Patienten
  • Sterbeprozess als Beziehungsprozess, Begleitung der Angehörigen
  • Grundlagen der unterstützenden seelsorgerlichen Gesprächsführung – Kommunikationsregeln
  • die spirituelle Begleitung auf dem letzten Abschnitt des Weges
  • Positive Sterbeszenarien und Rituale – Angstminderung für Patienten, Angehörige und Mitarbeiter
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