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Aktivierende Alltagsgestaltung für Bewohner von Pflege- und Betreuungskräften gemeinsam im Team geplant und durchgeführt

Förderung einer aktiven Alltagsgestaltung, Erhaltung der Selbständigkeit, Pflege der Ressourcen, psychiatrische Erkrankungen im höheren Lebensalter und Demenzerkrankung wahrnehmen

Aktivierende Pflege und Betreuung ist ein Fordern nach mehr Selbständigkeit! Diese Selbständigkeit kann der Bewohner nur erreichen, wenn er/ sie fachkundige Anleitung, Beratung und Begleitung hat. Solche Hinweise zu geben, sie personenbezogen zu planen und die Umsetzung im Wohnbereich zu unterstützen braucht ein Team von Pflege- und Betreuungskräften, die eng zusammen arbeiten zum Wohle der Bewohner.

Pflege- und Betreuungsplanung erfordert einiges an Fachwissen, effektive Teambesprechungen und Zeit. Die Mitarbeiter auf Pflegestationen sind im Alltag jedoch häufig im Zwiespalt: einerseits besteht klar der Wunsch, eine fachkundige Unterstützung der Selbstständigkeit anzubieten – bei andererseits häufig sehr enger Personalsituation.

Ziel des Seminars ist die Förderung der Zusammenarbeit von Pflege- und Betreuungskräften und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie die Herausforderung angenommen werden kann, aktivierende Elemente in den Pflegealltag trotz Zeitmangel einzubauen.

Detaillierte Seminarbeschreibung

Organisatorisches

Seminatitel: Aktivierende Alltagsgestaltung für Bewohner von Pflege- und Betreuungskräften gemeinsam im Team geplant und durchgeführt
Zielgruppe: Mitarbeiter aus Pflege und Betreuung, auch Führungskräftetraining möglich
Dauer: 1 Tag
Ideale Gruppengröße: 16 Personen
Methoden: Präsentation und Vortrag, Interaktion mit der Gruppe zum Thema, Erfahrungsaustausch und Analyse von Einzelsituationen, Visualisierung, Arbeit anhand von Fallstudien, praktische Übungen und situiertes Lernen mit dem Ziel Transfer an den Arbeitsplatz

Seminarinhalte

Das Seminar bietet:

Überblick zu verschiedenen Möglichkeiten der Selbständigkeitsförderung auf allen Ebenen der ABEDL`s

  • Gemeinsame Beratung und Anleitung von Bewohnern und Angehörigen durch Pflege- und Betreuungskräfte
  • Umdenken in Pflege und Betreuung: von problem-orientiert zu ressourcen-orientiert
    • Ressourcen aufzeigen, bewusst machen und fördern
    • Vermittlung von Erfahrungen, Förderung eines positiven Selbstwertgefühls
    • Stärkung der Motivation zur Mobilisation
    • Durchführung von präventiven/prophylaktischen Maßnahmen zur Vermeidung von Folgeerkrankungen oder Zweiterkrankungen
  • Die gemeinsame Arbeitssitzung zur Erörterung der gemeinsamen, schnittstellenübergreifenden Betreuung, Aktivierung und Tagesstruktur, Validation als Haltun
  • Modellhafte, strukturierte Planung der Maßnahmen im Team von Betreuern und Pflegekräften anhand von Fallstudie
  • PDCA-Zyklus, Begleitung, Beobachtung, Korrektur und Evaluation des Prozesses
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