Die Verstehenshypothese – ein Weg zum dementen Menschen
Expertenstandard Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz Der personenzentrierte Ansatz, bereits 1969 von Carl Rogers in der Gesprächstherapie benannt, kann zur Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes beim Gesprächspartner führen. Daraus entwickelte sich die klientenzentrierte Gesprächsführung, die eine Möglichkeit zum Aufbau einer guten Verbindung bietet. Dazu stellen wir eine Verstehenshypothese auf, dies erleichtert die Annäherung... Weiterlesen
Die Welt der Düfte in der Pflege
Seit über 10 Jahren ist Aromatherapie auch bei uns als begleitende Maßnahme der Pflege bekannt. Von der Steigerung des Wohlbefindens bis zur Linderung von Schlafstörungen: die verschiedenen, vielfältigen und hilfreichen Möglichkeiten von ätherischen Ölen aus Pfefferminz, Eukalyptus und Lavendel – um nur einige zu nennen – werden seit dem Altertum in Schriften festgehalten. Ätherische Öle... Weiterlesen
Angehörigenarbeit mit Herz
Angehörigen werden, ebenso wie der Patient selbst, durch die Erkrankung in eine für sie bis dahin unbekannte Situation gebracht. Sie müssen deshalb, wie der Patient auch, eine Phase der Verarbeitung durchlaufen. Dies ist als Prozess zu verstehen, der sich nicht durch eine einmalige Beratung lösen lässt, sondern eine Begleitung über einen längeren Zeitraum mit unterschiedlichen... Weiterlesen
Wer andere pflegt, braucht selbst eine Kraftquelle
Hat Ihre berufliche Laufbahn auch so begonnen? Warum ich mich für die Arbeit in Pflege und/oder Betreuung entschieden habe? … „weil ich gerne mit Menschen arbeite und ihnen helfen möchte und weil ich mich für Medizin interessiere. Ich kann meine Lebenserfahrung in meiner Arbeit einbringen, viel für mich selbst lernen und dabei Gutes tun“. Ideale,... Weiterlesen
Ich muss jetzt nach Hause, ich muss zu meiner Mama
Demenzerkrankungen in der Altenpflege empathisch und nicht verwahrend zu begleiten, findet immer mehr Anklang bei allen Beteiligten, Pflegekräften, Angehörigen und Betreuern. Die Erleichterung ist allenthalben spürbar, sobald sich andere Betreuungskonzepte auftun. Wir kennen inzwischen verschiedenste Möglichkeiten, die veränderte Bewusstseinsebene bei dementieller Entwicklung zu erkennen und zu bestätigen, damit der demente Mensch Sicherheit in der Bindung... Weiterlesen
Betreuung und Förderung von Bewohnern mit schizophrenen Störungen in der Werkstatt und im Wohnbereich
Für Mitarbeiter in Werkstätten der Eingliederungshilfe sind Bewohner mit schizophrenen Störungen eine besondere Herausforderung im therapeutischen Alltag. Zum einen ist es die Unerfahrenheit mit dem Syndrom Schizophrenie, die zu Stress im Umgang mit Betroffenen führt. Zum anderen zeigen Bewohner Misstrauen, Ängste, Rückzug und Spannungszustände mit affektiver Beeinträchtigung und nicht selten mangelnde Krankheitseinsicht. Die soziale Bindung... Weiterlesen
Tief bewegt und innerlich ganz ruhig – Stressprophylaxe
Der 2. Tag beginnt mit einer kurzen Zusammenfassung der persönlichen Entwicklungen nach dem ersten Tag und einer fördernden Erörterung der verschiedenen Themen zu Stressprophylaxe und Stressbewältigung. Anhand der gewonnenen Erkenntnisse ggf. auch mittels der Informationen aus dem Stresstest folgt die Anleitung, ein eigenes – zum persönlichen Lebenslauf passendes Programm zur Entspannung aufzubauen. Als Inhouse Schulung,... Weiterlesen
Wie fühlt sich ein Bewohner mit herausforderndem Verhalten?
Das höhere Lebensalter bietet dem Menschen große Herausforderungen: Umgang mit nachlassenden körperlichen und geistigen Fähigkeiten, die eigene Endlichkeit wird sichtbar und die einschneidenden Veränderungen im sozialen Umfeld müssen bewältigt werden. Die Freude am Leben vergeht – der Sinn des Lebens geht verloren. Rund 12.000 Menschen nehmen sich pro Jahr in Deutschland das Leben. Den Großteil... Weiterlesen
Suizidgefahr? Depressionen im höheren Lebensalter.
Medizinische Grundlagen und pflegerische Interventionen Das höhere Lebensalter bietet dem Menschen große Herausforderungen: Umgang mit nachlassenden körperlichen und geistigen Fähigkeiten, die eigene Endlichkeit wird sichtbar und die einschneidenden Veränderungen im sozialen Umfeld müssen bewältigt werden. Die Freude am Leben vergeht – der Sinn des Lebens geht verloren. Rund 12.000 Menschen nehmen sich pro Jahr in... Weiterlesen
Pflege, Transfer und Lagerung in Anlehung an das Bobath-Konzept
Pflege, Transfer und Lagerung in Anlehnung an das rehabilitative Betreuungskonzept der Familie Bobath bei Apoplex und/oder anderen Hirnleistungsstörungen Noch in den 70er Jahren galten hirnverletzte Patienten und Bewohner nach einem Schlaganfall, vor allem bei Hemiplegie, als schwer zu behandeln und wurden oft zu Pflegefällen. Dank der jahrelangen sorgfältigen Entwicklung des Pflege- und Betreuungskonzepts der Familie... Weiterlesen